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 Mit schnellen Schritten bewegt sich das Festspielhaus auf Weihnachten zu. Das Festspielhaus Baden-Baden begeht das Fest in diesem Jahr gemeinsam mit dem Bolschoi-Ballett. In diesem Nachrichtenteil finden Sie die aktuellen Informationen rund um das Weihnachtsprogramm. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Festspielhaus Baden-Baden.
Zum 250. Geburtstag Station in Baden-Baden
Das Bolschoi-Ballett Moskau tanzt Klassiker von Tschaikowsky, Prokofjew und Minkus. Ein Besuch des Bolschoi-Theaters ist für jeden Moskautouristen ein Muss, schließlich gehört das klassizistische Gebäude zu den schönsten Theaterbauten der Welt. Vor allem gibt es hier aber das Bolschoi-Ballett zu sehen, Russlands berühmteste und älteste Ballettkompanie, die auf eine weit über 200-jährige Tradition zurückblicken kann. Doch ein Besuch des Hauses ist im Moment nicht möglich, da es bis voraussichtlich Januar 2008 geschlossen bleibt: Der „große Schuppen“, wie das Theater im Insiderjargon etwas pietätlos genannt wird, steht vor der umfangreichsten Renovierung seitdem die Fundamente gegossen wurden.
Dies hat natürlich auch sein Gutes: Denn so kann man sich die Reise nach Moskau sparen, da das berühmte Ballettensemble zu einem weltweiten Gastspiel aufgebrochen ist, welches die Tänzerinnen und Tänzer nach Auftritten in London, Kopenhagen und Monte Carlo auch ins Festspielhaus Baden-Baden führen wird. Vom 23. bis 29. Dezember 2006 tanzen sie hier die Klassiker „Cinderella“, „Schwanensee“ und „Don Quixote“. Mitgekommen ist nicht nur das Orchester – natürlich inklusive seinem weltberühmten Streicherensemble –, sondern auch alle anderen Beteiligten, die für eine gelungene Ballettaufführung unverzichtbar sind. Einem Theatererlebnis, das man auch in Moskau nicht besser erleben könnte, steht also in Baden-Baden nichts im Wege. Zweifellos ist das Bolschoi-Ballett, das mit seinen rund 240 Tänzerinnen und Tänzern nicht nur zu den besten, sondern auch zu den größten Ballettensembles der Welt gehört, schon lange zu einem Symbol für russische Kultur geworden (In Russland hat es eine außerordentlich hohe Popularität.).
Wesentlich hierzu beigetragen hat Yuri Grigorovich, der Mitte der 1960er Jahre zum langjährigen Chefballettmeister des Bolschoi-Theaters berufen wurde und beeindruckende abendfüllende Ballette produzierte, darunter Chatschaturjans „Spartakus“ mit bis ins kleinste Detail auschoreographierten Massenszenen, athletischen Männertänzen und akrobatischen Pas de deux als dramatische Effekte. (1995 wurde er von Boris Jelzin entlassen, da Grigorovich ein Freund von Jelzins Intimfeind war: Michail Gorbatschow.) „Da wir stets auf der Suche nach Neuem sind“, sagte Grigorovich damals, „merken wir manchmal nicht, wie sich das Neue nach und nach zu einer Tradition entwickelt. Eine der beneidenswerten Traditionen des Bolschoi besteht darin, dass unsere Truppe immer über hervorragende individuelle Persönlichkeiten verfügt hat.“
"Cinderella"
BADEN-BADEN - Märchen scheinen geradezu wie gemacht für das Ballett. Aus diesem Grund bekam Sergeij Prokofjew vermutlich auch im Jahre 1940 den Auftrag, für das allseits bekannte Märchen vom Aschenputtel ein Ballett zu schreiben: „Cinderella“. Dieses Werk präsentiert das Bolschoi-Ballett am Samstag, den 23. September 2006, um 19 Uhr im Festspielhaus Baden-Baden. Detailinformationen zur Veranstaltung finden Sie hier...
Vom Flügelschlag der Sehnsucht
Mit Tschaikowskys „Schwanensee“ – in einer Choreographie von Yuri Grigorovich nach dem legendären Marius Pepita, der von Generationen als einer der größten Choreographen der Ballettgeschichte verehrt wurde und wird, sowie Lev Ivamov und Alexander Gorsky –begeht das Bolschoi-Ballett die Weihnachtsfeiertage 2006 im Festspielhaus Baden-Baden. Damit widmet es sich einem echten Klassiker des Tanztheaters. Detailinformationen zur Veranstaltung finden Sie hier...
Der Ritter von der traurigen Gestalt
BADEN-BADEN - Zum Abschluss seines Besuchs im Festspielhaus Baden-Baden tanzt das Bolschoi-Ballett „Don Quixote“, die Geschichte vom Ritter von der traurigen Gestalt. Aufführungen finden am Donnerstag, den 28. Dezember, und Freitag, den 29. Dezember 2006, jeweils um 20 Uhr statt. Detailinformationen zur Veranstaltung finden Sie hier...
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